Ökologie

Green Parking Day – Lesung auf offener Straße!

Green Parking Day: Literatur auf der Strasse
14.09.2019
16 bis 17 Uhr in der Breiten Gasse!
(Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Obergeschoss von Aegis statt)

„Stoßverkehr. Heitere Geschichten zwischen zwei und vier Rädern“.

Wer eine Reise macht, kann was erleben. Heißt es. Manche kommen schon nicht mal aus dem Bahnhof heraus. Oder erleben blaue Wunder mit dem eigene Gefährt. Wir lesen Texte zum Lachen und Schmunzeln rund um Menschen und ihre zwei- bis vierrädrigen Gefährte(n).
Texte u. a. von Wolfgang Hildesheimer, Horst Evers, Eugen Egner, George Mikes, Florian L. Arnold und Michail Sotschenko.

Es lesen Florian L. Arnold und Rasmus Schöll von der Buchhandlung Aegis, Ulm

 

Illustration: Florian L. Arnold

 

  humankapitalisten   Sep 10, 2019   Kooperation, Veranstaltung   0 Comment Read More

Ab ins Grüne!

Der großartige Dokumentarfilmer Jan Haft ist nun auch im Bücherregal zu finden – und wir sind bezaubert von diesem schönen Buch „Die Wiese“, die uns den Blick öffnet für (ganz) kleine Wunder. Man wird nie mehr arg- und gedankenlos an einer Wiese vorübergehen oder achtlos auf eine Pflanze treten. Ein wichtiges und schönes Buch: Kein heimischer Lebensraum so sehr bedroht.
Etwa ein Drittel unseres Landes war einst von blühenden Wiesen bedeckt. Heute sind es noch klägliche zwei Prozent.

Aber auch das Buch von John Lewis Stempel weitet den Blick auf das uns umgebende Grün: Als der Autor mit seiner Familie an den äußersten Rand Englands zieht, ist er überwältigt von der Vielfalt der Flora und Fauna. Er wagt ein Experiment, das ihn verändern wird: Ein Jahr lang ausschließlich von dem zu leben, was ihm die Speisekammer der Natur bietet, was ihm Wiesen, Hecken und Bäche seines sechzehn Hektar großen Anwesens Trelandon geben.
Der preisgekrönte Autor erzählt spannend und kurzweilig – und mit einem guten Funken Humor – von den Herausforderungen und Entbehrungen, die Kälte und Schnee mit sich bringen, aber auch die Ernährung ohne jede Zutat aus dem Supermarkt. Eine ganz inspirierende, humorvolle und poetische Beschreibung einer Rückkehr zu den Wurzeln der Menschheit.

 Und auch dieses Buch sollte man nicht missen, wenn man die Natur liebt: „Vögel ganz nah“, phänomenal fotografiert von Roine Magnusson.
Vögel berühren uns – und sind sie noch so klein. Sie überqueren Landesgrenzen, ohne nach dem Weg fragen zu müssen. Sie sind intelligent und beeindruckend empathisch. Vögel sind nicht besser, schöner oder edler als andere Lebewesen. Aber trotzdem vermag kein anderes wildes Tier bei so vielen Menschen Neugier zu wecken, das Herz zu erwärmen und den Puls zu beschleunigen. Roine Magnussons atemberaubende Vogelfotografie ist voller Anmut und Leben. Die Autoren Asa und Mats Ottosson begleiten die bezaubernden Vogelporträts mit Wissens- und Staunenswertem aus Poesie und Ornithologie zu über 30 europäischen Vogelarten, angereichert mit persönlichen Erlebnissen unterschiedlichster Vogelliebhaber.

Und: Literatur im Grünen hat Neu-Ulm am 11. Juli wieder im Programm: Zur zweiten Ausgabe der diesjährigen „Literatur unter Bäumen“ gibt es auf dem Schwal Lyrik & Genuss unter freiem Himmel.

 

 

  Florian L. Arnold   Jun 09, 2019   Allgemein   0 Comment Read More

Lesung: Die erste Öko-Dystopie der Literatur!

Wir laden herzlich ein zum letzten Abend unseres kleinen Klassiker-Festivals – am kommenden Donnerstag, 24. Januar 2019 um 19:30 Uhr in der Buchhandlung Aegis in der Breiten Gasse 2 in Ulm.

KLASSIKER #7: Theodor Storm – Die Regentrude
Timo Ben Schöfer
24. Januar 2019, 19:30 Uhr
Ort: Aegis, Breite Gasse 2
Vorverkauf: nur AK 
Eintritt: 8 €

„Einen so heißen Sommer, wie nun vor hundert Jahren, hat es seitdem nicht wieder gegeben. Kein Grün fast war zu sehen; zahmes und wildes Getier lag verschmachtet auf den Feldern.“
Feuer- und Wasser-Fantasie, Storms „Regentrude“ ist so etwas wie die erste Öko-Dystopie der Literatur. Das Kunstmärchen des deutschen Dichters Theodor Storm stammt aus dem Jahre 1863.
Timo Ben Schöfer, Schauspieler und Literaturkenner, liest und spielt Theodor Storms Erzählung.

Eine furchtbare Dürreperiode lässt die Pflanzen verdorren und das Vieh verdursten. Die Menschen leiden unter der unerträglichen Hitze. Nur der Wiesenbauer hatte schon vor Jahren eine tiefgelegene Wiese erworben, die noch genug Feuchtigkeit besitzt, um die Heuernte reichhaltig ausfallen zu lassen. Die von der Hitze heimgesuchte Landwirtschaft verursachte eine Teuerung, von der einzig der Wiesenbauer profitierte. Er kann es sich sogar leisten, seiner Nachbarin, der etwa 50-jährigen Mutter Stine, einen Kredit über 50 Taler über den Rückzahlungstermin hinaus zu stunden.
Doch selbst dabei verliert er seinen Vorteil nicht aus den Augen und fordert Stines verbliebene Ländereien zum Pfand.

  Florian L. Arnold   Jan 23, 2019   Allgemein   0 Comment Read More