Literatursalon Donau e. V.

Besuch aus Berlin

Für die „Literatur unter Bäumen“ lasen #odilekennenl (hinter der Kamera) und Alexander Graeff neue Lyrik und gemeinsam mit Andrea Schmidt vom Verlagshaus Berlin verstrickten sich Moderator Florian L. Arnold und die Besucher fest in Gespräche über Gedichte und die „Lieder des Utopischen“. Zwar fand das Ganze wetterbedingt nicht unter Bäumen statt sondern nur in der Neu-Ulmer Stadtbibliothek – aber die Texte von Odile Kennel und Alexander Graeff zündeten auch im Schlechtwetterquartier! 🖤

  Florian L. Arnold   Jul 12, 2019   Allgemein   0 Comment Read More

Literatur unter Bäumen #1 am 6. Juni 2019

Literatur unter Bäumen: Literatur & Musik Open Air in Neu-Ulm

Nach den erfolgreichen Auflagen von „Literatur unter Bäumen“ in den vergangenen beiden Jahren veranstaltet die Stadt Neu-Ulm in den Sommermonaten 2019 in Kooperation mit dem Literatursalon Donau e.V. und kuratiert vom Literaturbureau Topalian & Milani wieder eine Literaturreihe. „Literatur unter Bäumen“ ist die Begegnung mit neuen Verlagen und ihren Machern an schönen Orten in Neu-Ulm – unter freiem Himmel – und garniert mit dazu passender ungewöhnlicher Live-Musik.

„Literatur unter Bäumen“ macht sich auf die Suche nach besonderer Literatur abseits der Bestsellerlisten. Jeder Abend trägt ein Motto, anhand dessen die Gäste durch das Programm des jeweiligen Verlages wandern. Ein Autor des Verlags stellt seine aktuelle Arbeit vor, liest vor und stellt sich den Fragen des Publikums.

Donnerstag, 6. Juni 2019, 19.30 Uhr, Kollmannspark: GEGEN DEN STROM
Nick Thorpe: Die Donau 
& Verlage Reisedepeschen und Danubebooks
Musik: Eduard 3.0

Ort: Kollmannspark (beim Neu-Ulmer Wasserturm)

VON DER MÜNDUNG ZUR QUELLE
Anders als berühmte Donau-Reisende vor ihm nimmt der britische Journalist und Filmemacher Nick Thorpe den umgekehrten Weg und nähert sich von der Mündung aufwärts zu Fuß, mit dem Fahrrad, Boot und Zug der Quelle des fast dreitausend Kilometer langen Stromes. Auf dem Balkan stellt Thorpe fest, entwickelten sich zivilisierte Kulturen lange vor dem Westen. Und so verwebt er auf seiner Reise prägnant das Einstige mit der Gegenwart.

Der Verlag REISEDEPESCHEN stellt uns sein Reisebuchprogramm vor und der Ulmer DANUBEBOOKS Verlag ist mit einer Auswahl seiner Donau-Literatur mit an Bord.

MUSIK: 
Die Band Eduard 3.0 hat sich dem Indie-Pop zum Kopfnicken verschrieben. In den selbstkomponierten Stücken finden sich die Liebe zur Sprachgestaltung auf Deutsch verbunden mit dem Witz und Humor, die man deutschem Songwriting oft nicht zutraut. Das sind Songs, die zum Mitnicken einladen und hängenbleiben. Ferdi, Franzi, Jo und Bene – Mehr braucht man nicht für entspannte Musik unter freiem Himmel.

Eintritt: 8 Euro

Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Stadtbücherei statt (Heiner-Metzger-Platz 1). 
Das Info-Telefon (0731) 7050-2121 gibt zwei Stunden vor Beginn der Veranstaltung darüber Auskunft, wo die Veranstaltung stattfindet.

 

  Florian L. Arnold   Jun 04, 2019   Allgemein   0 Comment Read More

Literaturwoche Donau 2019: MAGIE VON RAUM UND (W)ORT am 28. April.

Wir laden herzlich ein zum vierten Abend im Rahmen der Literaturwoche Donau 2019:

Sonntag, 28. April, 19:30 Uhr
MAGIE VON RAUM UND (W)ORT. Olaf Velte und Axel Dielmann im Gespräch
In Zusammenarbeit mit der vh ulm
Moderation Florian L. Arnold
Eintritt AK 8 € (ermäßigt mit Literaturwochenpass)
EinsteinHaus, Unterer Saal

Olaf Velte, 1960 in Bad Homburg geboren, hat Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften sowie Philosophie studiert. Veltes Literatur ist von einer einzigartigen Bildmächtigkeit: Ein Autor, dessen stark verdichtete und sprachlich durchkomponierte Texte sich gegen eine oberflächliche Lesart sperren – eine Literatur, die mit Bedacht und Ruhe genossen werden will. Seine Spezialität: Lyrik, die Natur wirklich begreift und nicht nur als Schauplatz egozentrischer Bespiegelungen nimmt. Und wahrlich wundersam-wunderbare Umschreibungen und Umkreisungen historischer Schriftstellerfiguren, beispielsweise der Herren Raabe, Grabbe, Mörike.

Er wird an diesem Abend begleitet von seinem Verleger Axel Dielmann, der seinerseits eigene Erzählungen zur Kunst vorstellt: Verstört irrt der Erzähler seines Buches „Die Schneiderin“ durch die Ausstellung im Anatomischen Theater, „Körperkunst – 42 Einblicke“. Nicht nur die Exponate verstören – auch das unheimliche Kind namens „Kubin“ und der ausser Kontrolle geratende innere Monolog im Angesicht der Kunst.

:: Link zur Programmseite der Literaturwoche Donau

Karten für das Festival erhalten Sie hier:

//  Buchhandlung AEGIS Literatur in Ulm: 0731 – 640 51

//  Stadtbibliothek Ulm, Vestgasse 1, 0731 – 161 41 40

// Fischerins Kleid, Fischergasse 6, Ulm: 015229 – 294337

und online bei ulmtickets.de

  Florian L. Arnold   Apr 27, 2019   Allgemein   0 Comment Read More

Anatol Knotek: Visuelle Poeme zur „Literaturwoche Donau 2019“

Während der Literaturwoche Donau 2019 zeigt der Wiener Künstler und Visuelle Poet Anatol Knotek einen Auszug aktueller Arbeiten in der Buchhandlung Aegis. Knotek ist bekannt für seine fantasievolle Fortsetzung Jandl‘scher Sprachbilder, geht allerdings weit über diese hinaus: Bei Knotek wird das Wort skulptural, wird die Sprache zum visuellen Kunstwerk im großen Format.

http://www.anatol.cc/

 

  Florian L. Arnold   Apr 17, 2019   Allgemein   0 Comment Read More

Lesung: Die erste Öko-Dystopie der Literatur!

Wir laden herzlich ein zum letzten Abend unseres kleinen Klassiker-Festivals – am kommenden Donnerstag, 24. Januar 2019 um 19:30 Uhr in der Buchhandlung Aegis in der Breiten Gasse 2 in Ulm.

KLASSIKER #7: Theodor Storm – Die Regentrude
Timo Ben Schöfer
24. Januar 2019, 19:30 Uhr
Ort: Aegis, Breite Gasse 2
Vorverkauf: nur AK 
Eintritt: 8 €

„Einen so heißen Sommer, wie nun vor hundert Jahren, hat es seitdem nicht wieder gegeben. Kein Grün fast war zu sehen; zahmes und wildes Getier lag verschmachtet auf den Feldern.“
Feuer- und Wasser-Fantasie, Storms „Regentrude“ ist so etwas wie die erste Öko-Dystopie der Literatur. Das Kunstmärchen des deutschen Dichters Theodor Storm stammt aus dem Jahre 1863.
Timo Ben Schöfer, Schauspieler und Literaturkenner, liest und spielt Theodor Storms Erzählung.

Eine furchtbare Dürreperiode lässt die Pflanzen verdorren und das Vieh verdursten. Die Menschen leiden unter der unerträglichen Hitze. Nur der Wiesenbauer hatte schon vor Jahren eine tiefgelegene Wiese erworben, die noch genug Feuchtigkeit besitzt, um die Heuernte reichhaltig ausfallen zu lassen. Die von der Hitze heimgesuchte Landwirtschaft verursachte eine Teuerung, von der einzig der Wiesenbauer profitierte. Er kann es sich sogar leisten, seiner Nachbarin, der etwa 50-jährigen Mutter Stine, einen Kredit über 50 Taler über den Rückzahlungstermin hinaus zu stunden.
Doch selbst dabei verliert er seinen Vorteil nicht aus den Augen und fordert Stines verbliebene Ländereien zum Pfand.

  Florian L. Arnold   Jan 23, 2019   Allgemein   0 Comment Read More

Rückschau: Konzertlesung Moby Dick

Was für ein phantastischer Abend. Moby Dick (Bernd Wengert in allen Rollen) ganz neu erfahren, dazu die feinnervige, magische Musik Michael Moraveks. Ein wahres Erlebnis im Ulmer „Casino“!
Auf Facebook haben wir einen kleinen Clip vom Abend für alle, die sich erinnern wollen – und alle, die es verpasst haben:

Gepostet von Aegis Buchhandlung am Freitag, 11. Januar 2019

  Florian L. Arnold   Jan 23, 2019   Allgemein   0 Comment Read More

KLASSIKER #4: Edgar Allen Poe am 22. 11. 2018

KLASSIKER #4: Edgar Allen Poe
22. 11. 2018  ::  19:30 Uhr  :: Klaus Reibisch
Veranstaltungsort: Aegis, Breite Gasse 2
Eintritt: 6 €

Edgar Allen Poe. Ein Name, der nie an Hall verloren hat. Der Meister von unzähligen Klassikern wie etwa „Arthur Gordon Pym“ oder „Das verräterische Herz“, dem „Raben“ und vielen mehr …
Edgar Allan Poe (* 19. Januar 1809 in Boston, Massachusetts, USA; † 7. Oktober 1849 in Baltimore, Maryland) prägte entscheidend die Gattung der Kurzgeschichte sowie die Genres der Kriminalliteratur und der Horrorliteratur. Einzelne Erzählungen haben spätere Autoren der Science-Fiction wie Jules Verne beeinflusst, seine Prosa setzte das Fundament des Symbolismus und des Surrealismus – und damit der modernen Dichtung.

Klaus Reibisch kredenzt uns zwei weniger bekannte Erzählungen Poes: düster, herrlich verstörend und den Meister auf der Höhe seiner imaginativen Kunst zeigend …

 

  Florian L. Arnold   Nov 20, 2018   Allgemein   0 Comment Read More

„Im Unglück groß zu sein ist die wahre Größe“

Bernd Weltin gestaltete uns am zweiten Abend der Reihe „Klassiker im Winter“ einen fabelhaften Abend über Egon Erwin Kisch.
„Es ist keine Größe, wenn man bloß im Glück groß ist; im Unglück groß zu sein ist die wahre Größe.“
Der das sagte war einer der ganz großen Journalisten und Essayisten und, was man weniger weiß, ein feinsinniger Literat: Egon Erwin Kisch, auch genannt der „rasende Reporter“.
Wir bekamen einen fein ausgewählten Einblick in das Werk dieses Multitalents.

 

  Florian L. Arnold   Nov 16, 2018   Allgemein   0 Comment Read More

LiteraturKlassiker #3: Erich Mühsam-Abend am 17. 11. 2018 in der vh Ulm

KLASSIKER IM WINTER #3: Erich Mühsam. 
Mit Manja Präkels und Markus Liske feat. „Der singende Tresen“
17.11.2018 19:30 Uhr
vh ulm, Club Orange

Erich Mühsam, 1878 in Berlin geboren, war Dichter und politischer Publizist. Er war maßgeblich an der Ausrufung der Münchner Räterepublik beteiligt, wofür er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt wurde. 1933 wurde er erneut verhaftet und am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet.

Erich Mühsams Tagebücher im Gepäck durchqueren Markus LiskeManja Präkels & Der Singende Tresen das Land und widmen ihre ganze Kunst dem Dichter und Revolutionär Erich Mühsam, der zwischen zwei Weltkriegen, der zwischen Hoffnung und Verzweiflung stets mit dem Humor eines Überlebenskünstlers ausgerüstet war. Mühsam schrieb Kampf-, Marsch- und Spottlieder, schrieb leidenschaftliche Plädoyers für politische Gefangene und verfolgte ein anarchistisches Revolutionskonzept. Es wird Zeit, den Publizist und Antimilitaristen Mühsam wieder zu entdecken als das, was er (auch) war: einen wortmächtigen Humanisten.

Unveröffentlichte Schätze aus dem Nachlass dieses umtriebigen Protagonisten und vertonte Texte führen mit Spielfreude und Witz zu einem furiosen Abend: „Man höre, wie unvergleichlich Manja Präkels singt! (… ) so, wie sie singt, könnte sie das Telefonbuch heruntersingen und damit gegen alle guten Sitten verstoßen!“ (so der Wiener Kritiker Harald Justin, dem man nur jubelnd zustimmen kann).

  Florian L. Arnold   Nov 15, 2018   Allgemein   0 Comment Read More