Lesung

Lesung aus dem Roman „Pirina“

Ein Roman wie ein poetischer Dampfhammer: Flucht, Vertreibung, die Frage nach Heimat und Geborgenheit. Tini Prüfert (Theater Ulm) liest aus diesem Kleinod, Verlegerin Barbara Miklaw und der Autor Florian L. Arnold sprechen über das facettenreiche Buch.

Zuerst sind es nur Geräusche hinter der dünnen Wand zur Nachbarwohnung, die der Erzähler wahrnimmt, und die ihm im Laufe der Zeit immer vertrauter werden. Dann lernt er Pirina kennen, geflohen aus einem fernen Land, wie er selbst. Sie erzählen sich ihre Geschichte, die Geschichte ihrer verlorenen Eltern und ihrer verlorenen Heimat.

„Eine ganz individuelle Magie der Sprache“ (Sätze&Schätze)

28 Plätze vorhanden – bitte Karten reservieren bei Aegis Buchhandlung

Illustrationen aus dem Buch:

  Florian L. Arnold   Jun 30, 2019   Buchhandlung   0 Comment Read More

Houellebecq-Gesamtlesung: Eindrücke

Das Theater Ulm bot uns bei Aegis ein besonderes Ereignis in Sachen Literatur: Christian Katzschmann, Chefdramaturg des Theaters, las Michel Houellebecqs aktuellen Roman „Serotonin“  – an fünf Abenden in Folge. Komplett und ungekürzt. Es war ein ganz besonderes und intensives Kennenlernen des „Kosmos Houellebecq“, das auch manchen Kritiker einzufangen verstand.

Wir danken Christian Katzschmann für dieses Angebot – und freuen uns auf das nächste Projekt!

Christian Katzschmann, Chefdramaturg des Theaters Ulm, las Michel Houellebecqs aktuellen Roman „Serotonin“. Foto: Florian L. Arnold

Christian Katzschmann, Chefdramaturg des Theaters Ulm, las Michel Houellebecqs aktuellen Roman „Serotonin“. Foto: Florian L. Arnold

Christian Katzschmann, Chefdramaturg des Theaters Ulm, las Michel Houellebecqs aktuellen Roman „Serotonin“. Foto: Florian L. Arnold

  Florian L. Arnold   Jun 09, 2019   Allgemein   0 Comment Read More

Gesamtlesung „Serotonin“!

Mit dem Theater Ulm gibt es ein besonderes Ereignis in Sachen Literatur bei Aegis, das wir gerne empfehlen: Christian Katzschmann, Chefdramaturg des Theaters, wird Michel Houellebecqs aktuellen Roman „Serotonin“ lesen – und zwar an fünf Abenden vom 3. bis 7. Juni! Komplett und ungekürzt. Verpassen Sie dieses Ereignis nicht!

> Zur Veranstaltung

Als letzter in der Reihe seiner zeitanalytischen Romane ist Michel Houellebecqs aktueller Text „Serotonin“ ein altmeisterlich herausragendes Werk: Es variiert typische Motive und stellt erneut einen Menschen ins Zentrum, der sich verweigert, letzte Dinge beobachtet, arrangiert, geschehen lässt und sich antut. Dieser Ich-Erzähler kennt wie seine zig Vorgänger im Geiste keine Hemmungen, weder in der brüsken Direktheit seiner Urteile, die dumpf und zugleich intellektuell brillant ausfallen können, noch in der Radikalität seines Verhaltens. Sprachlich und gedanklich prägnant werden die monotone Vielfalt und die allumfassende Einfalt von Existenz und Welt in den Blick genommen, Traumata und Tabus offengelegt, aber auch die verbleibenden euphorisierenden, glückhaft belebenden Erfahrungen und Beobachtungen. Das ist ebenso deprimierend wie von abgründigem Witz, unterhaltsam wie melancholisch, und zeigt den Autor auf der Höhe seiner Kunst.

Christian Katzschmann liest den Roman in Abschnitten an jeweils 5 Abenden komplett, Start der einzelnen Lesungen ist 20 Uhr. Der Einzelpreis pro Leseabschnitt beträgt 8 €, für alle 5 Abende komplett 30 €.

Das Kombiticket für alle 5 Abende erhalten Sie an der Theaterkasse, telefonisch unter 0731 / 161-4444 oder per Mail an theaterkasse@ulm.de.

 

Weitere Termine

Dienstag, den 04. Juni 2019, 20:00 Uhr – Teil 2

Mittwoch, den 05. Juni 2019, 20:00 Uhr – Teil 3

Donnerstag, den 06. Juni 2019, 20:00 Uhr – Teil 4

Freitag, den 07. Juni 2019, 20:00 Uhr – Teil 5

 

 

  Florian L. Arnold   Jun 03, 2019   Allgemein   0 Comment Read More

„Ich kann dich hören“ + Special guest

Katharina Mevissen liest und Mathis Merkle spielt Cello.
HEUTE: Katharina Mevissen liest „Ich kann dich hören“ + Special guest
Zum Abschluss der „Literaturwoche Donau 2019“

Ein schalldichter Raum. Draußen die Großstadt. Osman Engels übt Cello. Er spielt an gegen unsichtbare Hindernisse, die irgendwo in seiner Vergangenheit liegen und denen er auf dem Fußballfeld besser ausweichen kann. In seiner Welt ersetzt Musik schon lange die Worte. Er kann selbst nicht gut zuhören, nichts festhalten, ohne Kontaktlinsen auch schlecht sehen.

Als er ein zufällig gefundenes Aufnahmegerät abhört, wird er zum Ohrenzeugen einer Beziehung, die auf ganz andere Art laut ist. Seine Mitbewohnerin Luise lernt derweil im Nebenzimmer für ihre Prüfung, manchmal rauchen sie gemeinsam am offenen Fenster, kochen Knoblauchnudeln, bringen Altglas zum Container. Sie verstehen sich, ohne sich richtig anzufassen, denn auch mit der Liebe fangen sie gerade erst an.
Als sein türkischer Vater, ebenfalls Musiker, sich das Handgelenk bricht und Tante Elide, seine Ziehmutter, nach fast zwanzig Jahren in Deutschland plötzlich nach Paris gehen will, ist Osman gezwungen, ein paar Dinge aufzuräumen, ein paar Fragen zu stellen.

Der Roman erzählt von einem jungen Mann, dem Augen und Ohren geöffnet werden, und von einer Frau, die in der Stille lebt. Es geht um Vater-, Mutter- und Gebärdensprache und um die berührende Kraft von Musik. Ungewöhnliche Themen, eindringliche Bilder.

 

  Florian L. Arnold   Mai 09, 2019   Allgemein   0 Comment Read More

Reuberlesung am 1. April 2019 bei Aegis!

Kein Scherz. Wir machen eine echte Reuberlesung am 1. April. Mit Finn-Ole Heinrich.

Finn-Ole Heinrich & Rán Flygenring haben mit „Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes“ einen urkomischen, zugleich klugen und optisch grandiosen Roman geschrieben. Da geht es um den „Reuber“, ein sagenumwobenes Wesen, das im wilden, fernen Wald sein Unwesen treibt.
Ein Roman? Viel mehr als das.
Finn liest. Und wir freuen uns darauf!

  Florian L. Arnold   Mrz 18, 2019   Allgemein   0 Comment Read More

Eine Reuberlesung. Mit Finn-Ole Heinrich

„Ich lernte, wie man Leute überfällt und was es heißt, ein Tier zu töten. Der Reuber härtete mich ab, leerte mich aus, krempelte mich um. Ich wurde geschoren und neugeboren. Ich war ein Klappspaten gewesen und kam als Spitzhacke aus dem Wald zurück. Der Reuber formte aus einem Klumpen einen Pfeil und schoss ihn ab.“

Finn-Ole Heinrich & Rán Flygenring haben mit „Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes“ einen urkomischen, zugleich klugen und optisch grandiosen Roman geschrieben. Da geht es um den „Reuber“, ein sagenumwobenes Wesen, das im wilden, fernen Wald sein Unwesen treibt.
Ein Roman? Viel mehr als das.
Finn liest. Und wir freuen uns darauf!

1. April 2019, 19:30 Uhr
Aegis Literatur Buchhandlung, Breite Gasse 2, Ulm
Kartenvorverkauf:  0731 64051
! 27 Plätze, bitte reservieren ! Keine Abendkasse

https:// www.finnoleheinrich.de/ buch/ die-reise-zum-mittelpunkt-d es-waldes/

 

 

  Florian L. Arnold   Mrz 14, 2019   Allgemein   0 Comment Read More

„Der Übertreibungskünstler“ – Lesung zum 30. Todestag von Thomas Bernhard

„Der Übertreibungskünstler“ – Lesung zum 30. Todestag von Thomas Bernhard
12.02.2019 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Aegis
Preis: 5 €

Der Mensch ist gut, das Leben ist sinnvoll: Das literarische Werk von Thomas Bernhard bestreitet dies mit unbändigem Furor. Niemand und nichts wird verschont, wenn die unerbittlichen Welt- und Menschenkritiker in seinen Texten ihr Urteil sprechen. Mit harschem Witz ergießt sich ihre Suada über die Großen und Größten der Kunst wie auch auf die Niederungen der Politik und das jämmerliche Dasein allgemein. Und das Famose daran ist, als selbsternannten Übertreibungskünstlern gelingt es ihnen, sich selbst und uns über all das zum Lachen zu bringen. Es ist oft bitter und boshaft, aber auch ein befreites Auflachen, denn in der Übertreibung liegt – so Bernhard – die Wahrheit.
Bernhards Credo lautete: „Wenn mir fad ist, schlag’ ich ein Buch von mir auf, das bringt mich noch am ehesten zum Lachen.“ Darin folgen wir ihm in der Lesung zu seinem 30. Todestag gerne.

„Der Übertreibungskünstler“ – Lesung zum 30. Todestag von Thomas Bernhard
Es lesen Christel Mayr, Markus Hottgenroth und Christian Katzschmann
Buchhandlung Aegis, Dienstag, 12. Februar 2019, 19.30 Uhr, Eintritt 5 €

  Florian L. Arnold   Feb 01, 2019   Allgemein   0 Comment Read More

Lesung: Die erste Öko-Dystopie der Literatur!

Wir laden herzlich ein zum letzten Abend unseres kleinen Klassiker-Festivals – am kommenden Donnerstag, 24. Januar 2019 um 19:30 Uhr in der Buchhandlung Aegis in der Breiten Gasse 2 in Ulm.

KLASSIKER #7: Theodor Storm – Die Regentrude
Timo Ben Schöfer
24. Januar 2019, 19:30 Uhr
Ort: Aegis, Breite Gasse 2
Vorverkauf: nur AK 
Eintritt: 8 €

„Einen so heißen Sommer, wie nun vor hundert Jahren, hat es seitdem nicht wieder gegeben. Kein Grün fast war zu sehen; zahmes und wildes Getier lag verschmachtet auf den Feldern.“
Feuer- und Wasser-Fantasie, Storms „Regentrude“ ist so etwas wie die erste Öko-Dystopie der Literatur. Das Kunstmärchen des deutschen Dichters Theodor Storm stammt aus dem Jahre 1863.
Timo Ben Schöfer, Schauspieler und Literaturkenner, liest und spielt Theodor Storms Erzählung.

Eine furchtbare Dürreperiode lässt die Pflanzen verdorren und das Vieh verdursten. Die Menschen leiden unter der unerträglichen Hitze. Nur der Wiesenbauer hatte schon vor Jahren eine tiefgelegene Wiese erworben, die noch genug Feuchtigkeit besitzt, um die Heuernte reichhaltig ausfallen zu lassen. Die von der Hitze heimgesuchte Landwirtschaft verursachte eine Teuerung, von der einzig der Wiesenbauer profitierte. Er kann es sich sogar leisten, seiner Nachbarin, der etwa 50-jährigen Mutter Stine, einen Kredit über 50 Taler über den Rückzahlungstermin hinaus zu stunden.
Doch selbst dabei verliert er seinen Vorteil nicht aus den Augen und fordert Stines verbliebene Ländereien zum Pfand.

  Florian L. Arnold   Jan 23, 2019   Allgemein   0 Comment Read More