Christian Katzschmann

Karen Köhler: Wir sagen Danke

Die Lesung mit Karen Köhler im Ulmer Theater war ein wirkliches Erlebnis: Eine herrlich entspannte Karen Köhler im Gespräch mit Aegis-Buchhändler Rasmus Schöll erzählte über ihre schriftstellerischen Wurzeln in Ulm (und insbesondere ihren dortigen Start als Theater-Autorin), über den verworfenen ersten Roman, aus dessen Überlegungen heraus das wunderbare „Miroloi“ entstanden ist. Köhler las aus dem Roman, dessen bildhafte, drängende Sprache spürbar von ihren Theatererfahrungen geprägt ist.
Karen Köhler hat Schauspiel studiert und zwölf Jahre am Theater in ihrem Beruf gearbeitet. Heute lebt sie auf St. Pauli, schreibt Theaterstücke, Drehbücher und Prosa. Ihre Theaterstücke stehen bei zahlreichen Bühnen auf dem Spielplan. 2014 erschien ihr viel beachteter Erzählungsband Wir haben Raketen geangelt„. 2017 erhielt sie für ihren Roman Miroloi“ (Hanser 2019) ein Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung, 2018 das Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds.

Karen Köhlers erster Roman erzählt von einer jungen Frau, die als Findelkind in einer abgeschirmten Gesellschaft aufwächst. (mehr …)

  Florian L. Arnold   Nov 09, 2019   Indie-Verlag, Kooperation, Veranstaltung   0 Comment Read More

Gesamtlesung „Serotonin“!

Mit dem Theater Ulm gibt es ein besonderes Ereignis in Sachen Literatur bei Aegis, das wir gerne empfehlen: Christian Katzschmann, Chefdramaturg des Theaters, wird Michel Houellebecqs aktuellen Roman „Serotonin“ lesen – und zwar an fünf Abenden vom 3. bis 7. Juni! Komplett und ungekürzt. Verpassen Sie dieses Ereignis nicht!

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Als letzter in der Reihe seiner zeitanalytischen Romane ist Michel Houellebecqs aktueller Text „Serotonin“ ein altmeisterlich herausragendes Werk: Es variiert typische Motive und stellt erneut einen Menschen ins Zentrum, der sich verweigert, letzte Dinge beobachtet, arrangiert, geschehen lässt und sich antut. Dieser Ich-Erzähler kennt wie seine zig Vorgänger im Geiste keine Hemmungen, weder in der brüsken Direktheit seiner Urteile, die dumpf und zugleich intellektuell brillant ausfallen können, noch in der Radikalität seines Verhaltens. Sprachlich und gedanklich prägnant werden die monotone Vielfalt und die allumfassende Einfalt von Existenz und Welt in den Blick genommen, Traumata und Tabus offengelegt, aber auch die verbleibenden euphorisierenden, glückhaft belebenden Erfahrungen und Beobachtungen. Das ist ebenso deprimierend wie von abgründigem Witz, unterhaltsam wie melancholisch, und zeigt den Autor auf der Höhe seiner Kunst.

Christian Katzschmann liest den Roman in Abschnitten an jeweils 5 Abenden komplett, Start der einzelnen Lesungen ist 20 Uhr. Der Einzelpreis pro Leseabschnitt beträgt 8 €, für alle 5 Abende komplett 30 €.

Das Kombiticket für alle 5 Abende erhalten Sie an der Theaterkasse, telefonisch unter 0731 / 161-4444 oder per Mail an theaterkasse@ulm.de.

 

Weitere Termine

Dienstag, den 04. Juni 2019, 20:00 Uhr – Teil 2

Mittwoch, den 05. Juni 2019, 20:00 Uhr – Teil 3

Donnerstag, den 06. Juni 2019, 20:00 Uhr – Teil 4

Freitag, den 07. Juni 2019, 20:00 Uhr – Teil 5

 

 

  Florian L. Arnold   Jun 03, 2019   Buchhandlung, Kooperation, Veranstaltung   0 Comment Read More

Eröffnung der Literaturwoche Donau 2019

Wir freuen uns zur Eröffnung der sechsten Auflage unseres Literaturfestivals an der Donau einen ganz besonderen Gast zu haben: Raoul Schrott. Der Autor von „Erste Erde“ gibt uns in der Museumsgesellschaft Ulm die Ehre. In Kürze wird das ganze Programm dieses Festivals für unabhängige Literatur auch auf der Website des Literatursalon Donau e. V. zu finden sein.

Donnerstag, 25. April, 19:30 Uhr: ERSTE ERDE. Eröffnung der Literaturwoche Donau 2019 mit einer Lesung von Raoul Schrott
In Zusammenarbeit mit der Museumsgesellschaft Ulm und der Buchhandlung Aegis
Grußwort Dr. Christian Katzschmann, Theater Ulm
Musik: Anne Schumacher
Eintritt frei
Museumsgesellschaft Ulm, Neue Str. 93

Die sechste Literaturwoche Donau startet mit einem der spannendsten Autoren im deutschsprachigen Raum: Raoul Schrott. Raoul Schrott, geboren 1964, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis. Bei Hanser erschienen zuletzt u.a. Homers Heimat (2008) und seine Übertragung der Ilias (2008) sowie das Epos „Erste Erde“, das er uns an diesem Abend vorstellen wird.

„Erste Erde“ ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem heutigen Wissen über die Welt: Vom Urknall über die Entstehung des Planeten bis hin zu uns unternimmt es den großen Versuch, unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse literarisch umzusetzen und sie an einzelnen Lebensgeschichten anschaulich zu machen. In wechselnden poetischen Formen ergibt sich ein ungemein dichtes, packendes, im Ton unwiderstehlich lyrisches Panorama.

  Florian L. Arnold   Apr 19, 2019   Allgemein   0 Comment Read More

Vorfreude!

Unabhängige Verlage, die mit viel Leidenschaft und Herzblut schöne Bücher machen, Unentdecktes und neu Entdecktes, großartig erzählte Geschichten aus aller Welt – das verspricht die siebte „Literaturwoche Donau“ vom 25. April bis 5. Mai 2019.
Heute Abend – 15. 4. 2019 – 19:30 Uhr stellen wir das Programm vor.
LINK

15 Abende mit den spannendsten unabhängigen Verlagen und ihren AutorInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden vorgestellt. Als Gast haben wir Chefdramaturg Dr. Christian Katzschmann eingeladen. Wir schlendern fröhlich durch das Programm, geben guten Rat, welcher Abend welche Vorlieben abdeckt und welche Bücher man gelesen haben sollte …

 

  Florian L. Arnold   Apr 15, 2019   Allgemein   0 Comment Read More

„Der Übertreibungskünstler“ – Lesung zum 30. Todestag von Thomas Bernhard

„Der Übertreibungskünstler“ – Lesung zum 30. Todestag von Thomas Bernhard
12.02.2019 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Aegis
Preis: 5 €

Der Mensch ist gut, das Leben ist sinnvoll: Das literarische Werk von Thomas Bernhard bestreitet dies mit unbändigem Furor. Niemand und nichts wird verschont, wenn die unerbittlichen Welt- und Menschenkritiker in seinen Texten ihr Urteil sprechen. Mit harschem Witz ergießt sich ihre Suada über die Großen und Größten der Kunst wie auch auf die Niederungen der Politik und das jämmerliche Dasein allgemein. Und das Famose daran ist, als selbsternannten Übertreibungskünstlern gelingt es ihnen, sich selbst und uns über all das zum Lachen zu bringen. Es ist oft bitter und boshaft, aber auch ein befreites Auflachen, denn in der Übertreibung liegt – so Bernhard – die Wahrheit.
Bernhards Credo lautete: „Wenn mir fad ist, schlag’ ich ein Buch von mir auf, das bringt mich noch am ehesten zum Lachen.“ Darin folgen wir ihm in der Lesung zu seinem 30. Todestag gerne.

„Der Übertreibungskünstler“ – Lesung zum 30. Todestag von Thomas Bernhard
Es lesen Christel Mayr, Markus Hottgenroth und Christian Katzschmann
Buchhandlung Aegis, Dienstag, 12. Februar 2019, 19.30 Uhr, Eintritt 5 €

  Florian L. Arnold   Feb 01, 2019   Allgemein   0 Comment Read More