Buchtipp

Lesetipp am 13. 12. 2018

Buchempfehlung für den Montag: Anna Kalmbach legt uns Astrid Rosenfelds „Kinder des Zufalls“ ans Leserherz!
Seit sechs Jahren in Texas zuhause, erzählt die Autorin gern die verbindenden Geschichten von Europäern und Amerikanern. Maxwell und Elisabeth, er Amerikaner, sie Deutsche, stehen im Zentrum einer Geschichte der Begegnungen durch mehrere Epochen. Da geht es um Europäer, die einst mit dem Schiff in die Neue Welt aufgebrochen sind, um Eltern und Großeltern, um Kriege im „alten Kontinent“ Europa und vieles mehr.
Ein dicht gewobenes, sehr atmosphärisches, oft ganz unvermutet heiteres Buch – wundervoll erzählt, findet Anna Kalmbach.

  Florian L. Arnold   Dez 13, 2018   Allgemein   0 Comment Read More

Lesetipp am 12. 12. 2018

Buchempfehlung für Dienstag: „Verzeichnis einiger Verluste“ von Judith Schalansky. Die Weltgeschichte besteht auch aus Verlusten! Vieles ist nur noch auf Grafiken, Fotografien oder als Notiz in einem Archiv überliefert – anderes existiert nur noch im Kopf einiger weniger Zeitzeugen. Die Wut und die Traurigkeit über viele dieser Verluste ist Schalansky Zeile für Zeile anzumerken, findet Florian. Wie sie den Echos und verwischten Spuren nachspürt, Leere und Legenden miteinander verbindet und das ganze – wie immer – wundervoll buchgrafisch ausstattet, bringt (nicht nur) Florian zum Schwärmen und macht „Verzeichnis einiger Verluste“ zu den schönsten Erscheinungen in diesem Bücherjahr.

 

  Florian L. Arnold   Dez 12, 2018   Allgemein   0 Comment Read More

Lesetipp am 11. 12. 2018

Rasmus empfiehlt heute Susanne Röckels „Vogelgott“, erschienen bei Jung+Jung und Kandidat in diesem Herbst für den Buchpreis. Ein ganz starkes Buch: Susanne Röckel schlägt eine Brücke zwischen Mythos und Moderne, spielt virtuos mit der verschwimmenden Grenze von realer Welt und Aberglaube, zwischen Wahn und Wirklichkeit.
Die starke, bildmächtige Sprache der Münchner Autorin und ihre Kunst, viele Erzählstränge kunstvoll miteinander zu verweben machen dieses Buch zu einem lohnenden Lese-Ereignis – findet Rasmus.

  Florian L. Arnold   Dez 12, 2018   Allgemein   0 Comment Read More

Buchtipp am 9. 12. 2018

Andor Endre Gelléri (1906–1945) galt zu Lebzeiten als Meister der kurzen Erzählform – doch wurde sein Name in Deutschland nie bekannt. Nun hat der Guggolz Verlag 31 Geschichten aus den 1920er- und 1930er-Jahren vorgelegt, in denen es um Ausgegrenzte, Zu-kurz-Gekommene und Durch-das Raster-Gefallene geht. Es wird darin herrlich gezecht, angebandelt, verehrt, gehasst, Trübsal geblasen, gefürchtet und geträumt.
Gelléris existenzielle Erzählungen sind voller Lebensfülle und Weisheit – ein feines Buch aus dem Guggolz Verlag, den uns – samt und sonders – als (nicht nur) heutigen Lesetipp Florian nahelegt. #guggolzverlag#schönebuecher #guggolz

 

  Florian L. Arnold   Dez 09, 2018   Allgemein   0 Comment Read More

Buchtipp am 8. 12. 2018

Unglaublich schön und unwahrscheinlich witzig findet Anja Anatol Knoteks „Buch mit den Seiten“. Nicht nur ein Buch, das eingenäht und von den Verlegern selber individualisiert daherkommt, sondern sich über die Buch-Seite an sich Gedanken macht.
Ein Buch, das ideal ist zum Verschenken für Sammler, Kunstliebhaber, Grafiker, Papierfestischisten … und eigentlich alle, findet Anja Reiprich und hat damit ihren heutigen Literaturtipp.

 

 

 

  Florian L. Arnold   Dez 08, 2018   Allgemein   0 Comment Read More

Frau Wolle und der Duft von Schokolade

Anja – und Hündin Maja – empfehlen:
„Welche Verbindung gibt es zwischen dem neuen Kindermädchen Frau Wolkenstein, dem Verschwinden des Weltempfängers, Moritz verschwundenem Kuscheltier und der geheimen Tür in Moritz und Merle Zimmer? Seit Frau Wolkenstein im Haus ist, passieren merkwürdige Dinge. Nicht, dass sie ab und zu Gedanken lesen kann, nein, auf einmal taucht in der Nacht im Kinderzimmer eine geheime Tür auf. Klar, dass Merle und Moritz wissen müssen was ich dahinter verbirgt. Sobald die beiden durch die Tür gegangen sind , befinden Sie sich in einer anderen Welt . Genauer gesagt in der Murkelei, wo Spitzzahntrolle die Schokolade lieben zu Hause sind.
Die beiden Kinder erkunden die Gänge mit dem Auftrag den Weltempfänger wiederzubekommen den die Trolle geklaut haben .
Aber Vorsicht ! Niemals einem Troll vertrauen. Bei Gefahr nach hinten schauen. Folge stets dem Waisenfuchs – er hat Ohren wie ein Luchs !
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Jutta Richter: Frau Wolle und der Duft von Schokolade, Hanser Verlag , 13 € , ab 10 Jahren

  Florian L. Arnold   Nov 02, 2018   Allgemein   0 Comment Read More

Was ist der Unterschied zwischen Gurken und Drachen?

 

Was ist der Unterschied zwischen Gurken und Drachen? Ganz klar ! Gurken brutzeln nicht deine Augenbrauen an, versuchen nicht auf der Hauskatze Rodeo zu reiten und sie bauen definitiv nicht aus dem alphabetisierten Kochbuch ein gemütliches Nest. Aber doch ist das Zusammenleben mit einem Drachen sehr lustig und vor allem sehr aufregend! Alles beginnt damit, als Tomas seinem Opa hilft den Schrebergarten neu anzulegen. Dabei ist eine sehr große und sperrige Pflanze im Weg , der kriechende Günsel. Die beiden wollen das Grünzeug auspflanzen, doch dabei entdeckt Tomas sehr interessanten rot-grünen Früchte dieser Pflanze. Eine nimmt er mit nach Hause und legt sie auf seinen Schreibtisch.In der Nacht beginnt die Frucht an zu leuchten , sich zu bewegen und schließlich platzt sie. Heraus kommt ein rot schimmernder Drache.
Tomas ist sehr stolz darauf ein so cooles Haustier zu haben. Allerdings stellt der kleine Drache allerhand an und Tomas muss sehr gut auf ihn aufpassen damit ihn niemand entdeckt.
Meine Empfehlung für alle Drachenfreunde : Buch kaufen, Eltern oder Freunde schnappen und zusammen lesen – ist nämlich ein großer Spaß. Und das Beste: die Abenteuer gehen weiter!
Viel Spaß beim Lesen! Eure Anja

Titel: Wenn Drachen Sachen machen
Andy Shepherd
Dressler Verlag
13 Euro
Ab 8/9 Jahren

  Florian L. Arnold   Okt 24, 2018   Allgemein   0 Comment Read More

Buchtipp „Die unsichtbaren Städte“

Buchtipp von Anna Flingelli, Ulm:
Die unsichtbaren Städte von Italo Calvino

„Zwei große Männer. Zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ein nicht endender Dialog.
Marco Polo, der Reisende, berichtet Kublai Khan, dem Herrschenden, von den „unsichtbaren Städten“, die er auf seinem Weg durch das Reich bereist.
Städte, die wundersame Namen tragen wie ISADORA, DOROTHEA oder ZENOBIA und aus dem gleichen Stoff erbaut sind wie Träume. Phantastisch, metaphorisch, schillernd, verstaubt, gruselig, verspielt.
Die Stadt als Sehnsuchtsort, als Lebensraum und Spiegel ihrer Gesellschaft.

Dieses Buch ist ein Liebesbrief an die Stadt und ihre Bewohner. Mystisch anmutend und zeitlos zugleich. Eine warme Empfehlung an alle Reisenden, sei es in Herz, Geist oder Zeit“

Danke, Anna, für diesen wunderbaren Tipp: Italo Calvino, die unsichtbaren Städte, Fischer TB

 

  Florian L. Arnold   Okt 16, 2018   Allgemein   0 Comment Read More